Zwangsgedanken

Sich aufdrängende Gedanken

Jeder Mensch kennt Zustände, wo sich Gedanken ausbreiten. Dann ziehen diese Gedanken immer mehr unsere Aufmerksamkeit auf sich und lassen uns nicht mehr los. Der Inhalt dieser Gedanken beeinflusst unsere Gefühle und wirkt sich auf unsere Handlungen aus. Jeder kennt Situationen, wo sein Verstand zu rattern beginnt und er diesem Geschehen scheinbar völlig hilflos ausgeliefert ist.

Doch betrachten wir ein paar Beispiele hierzu:

Frau M. war spät aus dem Haus gekommen und gestresst. Sie hatte es eilig, um noch halbwegs pünktlich zur Arbeit zu kommen. Plötzlich war der Gedanke da, ob sie wohl den Herd ausgeschaltet hatte. Je mehr sie darüber nachdachte umso unsicherer wurde sie. Doch sie hatte keine Zeit mehr zurück zu fahren. Also versuchte sie den Gedanken abzuwehren und sich zu beruhigen. Sie wird ihn wohl abgedreht haben. Doch die zweifelnden Gedanken ließen sie nicht mehr los. Was, wenn sie den Herd nicht ausgeschaltet hatte? Was, wenn ein Feuer ausbrechen würde und sie abends nach Hause kam und keine Wohnung mehr da war? Bevor sie nur noch unruhiger wurde rief sie ihre Mutter an und bat diese nachzusehen, ob der Herd ausgeschaltet ist. Ihre zweifelnden Gedanken ließen sie so handeln. Durch diese Aktion beruhigten sich ihre Gedanken wieder und sie konnte sich auf die Arbeit konzentrieren.

Herr L. sorgte sich wegen seines Arbeitsplatzes. In der Realität stand es mit der Firma gerade schlecht. Es war möglich, dass einige Leute gekündigt werden würden. Bei L. führte dies zu einer  schweren mentalen Belastung. Dauernd kreiste dieses Thema in seinem Kopf. Was wenn er die Arbeit verlor? Wie sollte er weiter sein Leben finanzieren, er konnte doch nichts anderes und war schon ewig in der Firma. Vielleicht würde er sogar seine Wohnung verlieren, seine Familie nicht mehr ernähren können, usw. Je mehr er darüber nachdachte, umso schlimmer wurde es. Die sorgenden Gedanken brachten ihn immer mehr unter Druck und seine Angst vor einem Arbeitsplatzverlust verstärkte sich. Vor allem in der Nacht verschlimmerte sich die Situation. Er konnte kaum mehr einschlafen, weil sein Denken nur noch um dieses Thema kreiste. Auch an den Wochenenden fand er keine Ruhe mehr. Seine ganze Lebensqualität wurde durch die sorgenden Gedanken extrem eingeschränkt. In der Arbeit wurde er immer unkonzentriert und begann Fehler zu machen, was wiederum seine Angst vor einer Kündigung erhöhte.

S. hatte einen neuen Freund. Nachdem ihr letzter Freund sie betrogen hatte, fürchtete sie sich davor, ihr neuer Freund könnte sie ebenfalls wieder so verletzen. Sie bekam den Gedanken, er könnte sie betrügen, nicht mehr aus dem Kopf. Um vorbereitet zu sein begann sie nach Anzeichen zu suchen und ihren Freund zu überwachen. Wenn sie gemeinsam unterwegs waren, folgte sie jedem seiner Blicke. Sah er eine andere Frau an, witterte sie sofort die Absicht eines Betrugs. Die gemeinsamen Momente konnte sie schon lange nicht mehr genießen. Mittlerweile war sie sich sicher, dass diese Beziehung bald zu Ende sein würde. Obwohl ihr Freund laufend betonte, dass er nur sie liebte, hatten ihre Gedanken sie fest im Griff und vermiesten zunehmend ihre Beziehung.

Bei all diesen Beispielen setzt sich ein Gedanke fest und breitet sich immer mehr aus. Der Mensch wird zunehmend vom Thema seiner Gedanken vereinnahmt.

Kann der Mensch für seine Gedanken eine Ausdrucksform finden, gelingt es ihm leichter, sich wieder von ihnen zu lösen. Die Form, wie die Gedanken ausgedrückt werden, ist dabei nicht von Bedeutung: man kann z.B. eine Handlung setzen und in Aktion gehen, man kann aber auch darüber sprechen oder ein dazugehörendes Gefühl ausdrücken.

Wie entwickelt sich ein Gedanke zu einem „sich aufdrängenden Gedanken“ oder Zwangsgedanken?

Die meisten Gedanken, die wir haben, empfinden wir nicht als störend, sie fallen uns nicht einmal sonderlich auf. Denken wir bspw. daran, dass wir noch eine Milch besorgen sollten, eine Pizza essen wollen, es heute ziemlich kalt ist, wir auf die Toilette müssen etc., dann bekommen solche Gedanken oft einen Ausdruck und ziehen normalerweise rasch wieder vorüber. Gedanken tauchen auf und werden durch andere ersetzt. Solche „banalen“ Gedanken lösen keine Sintflut an Folgegedanken und Folgegefühlen in uns aus.

Wir kennen ebenso Gedankengänge, die uns durchaus länger beschäftigen. Zum Beispiel wenn wir uns absichtlich mit einem Thema intensiver auseinandersetzen, wenn wir etwas lernen wollen, wenn wir ein Problem lösen wollen und uns daher mit einem Bereich gedanklich näher beschäftigen. Sich längerfristig mit einem Thema zu beschäftigen, muss nicht automatisch belastend sein.

Damit uns ein Gedanke längerfristig beschäftigt und von uns als störend empfunden wird, benötigt es eine gewisse Qualität.

Gedanken, die sich aufdrängen und die wir nur schwer wieder loswerden, haben immer etwas damit zu tun, dass wir
  1. solche Gedanken persönlich machen.
  2. solche Gedanken negativ bewerten.
  3. solche Gedanken nicht haben wollen.
  4. solche Gedanken uns bedrohen oder ängstigen, oder sonstige ungute Gefühle in uns hervorrufen.
  5. wir ihnen keine Möglichkeit des Ausdrucks geben wollen und daher keine gedankliche Entlastung finden.
  6. sich eine Angst aufbaut, diese Gedanken könnten real werden.

Zu 1. Wir machen diese Gedanken persönlich:
Gedanken, von denen wir uns nicht mehr lösen können, haben immer etwas damit zu tun, dass wir uns persönlich von diesem Inhalt betroffen fühlen. Haben wir den Gedanken, einen geliebten Menschen könnte etwas geschehen, löst dies eine persönliche Angst aus. Tauchen Gedanken auf, wir könnten unsere Arbeit, unser Haus, unser Geld, unseren Freund etc. verlieren, fühlen wir uns zutiefst persönlich betroffen und beginnen uns zu sorgen, zu ängstigen usw.
Im Vergleich dazu fühlen wir uns nicht zutiefst persönlich davon betroffen, wenn wir noch eine Milch kaufen wollen. Dies ist einfach ein Gedankeninhalt, der für uns keine besondere oder gar existenzielle persönliche Bedeutung hat. Bei einem „banalen“ Gedanken haben wir noch eine Distanz zwischen uns und dem jeweiligen Gedanken.
Doch bei persönlichen Gedanken sieht dies gleich ganz anders aus. Wir fühlen uns betroffen, sorgen und ängstigen uns oder sind schockiert. Wir verlieren damit jegliche Distanz zu diesem Gedanken.

Zu 2. Wir bewerten diesen Gedanken negativ
Zwangsgedanken bzw. deren Inhalte werden normalerweise negativ bewertet. Wir finden die Gedanken schlecht, böse, schlimm, belastend, ängstigend usw.
Gedanken, die wir positiv bewerten, stören uns vergleichsweise nicht. Sind wir verliebt und denken den ganzen Tag an den Geliebten, dann empfinden wir dies als bereichernd und nicht als belastend. Freuen wir uns bereits Wochen vorher auf den Urlaub und planen ihn, dann ruft diese Beschäftigung ebenfalls keine negative Bewertung hervor.

Zu 3. Wir wollen solche Gedanken nicht haben, lehnen sie ab
Haben wir einen Gedanken im Kopf, den wir ganz persönlich nehmen und negativ bewerten, dann entwickelt sich in uns automatisch eine ablehnende Haltung bzw. Einstellung. Wir wollen solche Gedanken nicht haben und wollen sie wieder loswerden. Sie sollen nicht länger unser Leben beeinflussen, nicht länger in unserem Kopf sein. Verweilen solche Gedanken länger, stören sie uns beträchtlich. Ein Gedanke stört uns nur dann, wenn er etwas in uns auslöst. Er lässt uns nicht los und er lässt uns nicht kalt. Gleichzeitig können und wollen wir ihn nicht annehmen oder akzeptieren.

Zu 4. Der Gedanke löst negative Gefühle aus
Weil wir den Gedanken persönlich nehmen, ruft er auch ein persönliches Gefühl in uns hervor. Wir fühlen uns aufgrund des Gedankens schlecht, schuldig, bekommen Angst oder sorgen uns (um uns selbst oder um andere), schämen uns für diesen Gedanken (z.B. dafür, dass wir an so etwas auch nur denken können), ekeln uns vor den Inhalten der Gedanken usw.

Zu 5. Wir wollen diesen Gedanken nicht nachgeben, sie nicht ausdrücken
Weil diese Gedanken nicht unseren Vorstellungen entsprechen und negativ bewertet werden, versuchen wir sie abzuwehren. Wir denken oder tun etwas anderes, versuchen uns abzulenken oder zu beruhigen. Auf alle Fälle wollen wir diese Gedanken und die damit einhergehenden Gefühle NICHT ausdrücken. Wir versuchen „das was gerade in uns ist“ zu unterdrücken, zu verbergen, wegzumachen und zu ignorieren.
Die Gedanken finden keinen Ausdruck und damit gibt es für die Gedanken keine Tür, durch die sie unser System verlassen könnten. Sie bleiben in uns eingesperrt. Gerade bei den Zwangsgedanken ist es den Menschen häufig nicht einmal möglich über ihre Gedanken zu sprechen. Sie können und dürfen das eigene System nicht verlassen.

Zu 6. Wir bauen eine  zunehmende Angst auf, dass diese Gedanken real werden könnten
Nachdem wir diese Gedanken weder akzeptieren noch haben oder gut finden wollen, versuchen wir sie schnellst möglich wieder loszuwerden. Aber dadurch beginnen die Gedanken erst recht richtig an uns kleben zu bleiben.
Wir schlittern in eine psychische Dynamik, deren wir uns nicht bewusst sind. Die Gedanken gleichen streunenden Hunden, mit denen wir nichts zu tun haben wolllen, denen wir aber laufend Futter geben. Wir schenken ihnen Aufmerksamkeit, nehmen sie persönlich und fühlen uns persönlich zuständig oder betroffen, gleichzeitig aber lehnen wir sie ab, versuchen sie zu ignorieren und abzuwehren. Erst aufgrund unserer Haltung und der daraus entstehenden Aktionen werden die Gedanken so beherrschend in unserem Leben. Wir schenken ihnen dauernd Aufmerksamkeit, im positiven wie im negativen Sinne. Genau dadurch werden sie aber laufend genährt. Doch was machen streunende Hunde, wenn sie dauernd gefüttert werden. Sie kommen immer wieder zurück und bringen sogar noch ihre Freunde mit.
Genau dieser Mechanismus wird ins Laufen gebraucht. Nachdem wir die Gedanken nicht einfach akzeptieren und sein lassen können, werden sie verstärkt. Der Kreislauf schließt sich. Nun tauchen diese Gedanken vermehrt auf.
Kommen diese Gedanken öfters, fallen wir in eine logische Fehlinterpretation. Wenn solche Gedanken so stark in uns auftauchen, haben sie ja wahrscheinlich eine Bedeutung. Vielleicht könnten sie wahr werden. Aus der Angst heraus, unsere Gedanken könnten real werden, entsteht erst recht ein Vermeidungsverhalten und der Widerstand gegenüber diesen Gedanken vergrößert sich. Wir füttern erneut die streunenden Hunde.

Zwangsgedanken

Die grundsätzliche Dynamik von Gedankengängen ist immer gleich. Der Unterschied von „sich aufdrängenden Gedanken“ und Zwangsgedanken besteht im Inhalt der Gedanken. Sich aufdrängende Gedanken haben immer noch einen Bezug zum realen Leben.

Im Gegensatz dazu haben Zwangsgedanken keinen realen Bezug zum Leben mehr. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie dem „normalen“ Leben, Denken und der eigenen Gesinnung gegenüber fremd sind. Der Mensch ist von seinen Gedankengängen befremdet und fühlt sich gleichzeitig vollkommen persönlich davon betroffen, ist sogar schockiert. Zwangsgedanken handeln immer von Themenbereichen, die der Mensch persönlich zutiefst ablehnt.  Sie drehen sich beispielsweise um Sex, Gewalt, Übergriffigkeit, Macht, Mord, Tod, Quälen, Schmerz, Vernichtung oder Zerstörung.

Weil die eigene Ablehnung gegenüber solchen Gedanken sehr groß ist, verstärken sich die vorher genannten Kriterien. Es ist für den Menschen extrem schwierig, eine Form zu finden, selbst mit solchen Zwangsgedanken umzugehen. Dies macht es ihm schier unmöglich mit anderen Menschen über seine Gedankengänge zu sprechen. Die Zwangsgedanken bleiben dadurch im eigenen System gefangen, finden keinen Ausdruck und können sich nicht mehr lösen.

Kriterien einer Zwangsstörung (nach DSM IV- TR)


Zwangsgedanken
  1. Wiederkehrende und anhaltende Gedanken, Impulse oder Vorstellungen, die zeitweise während der Störung als aufdringlich und unangemessen empfunden werden, und die ausgeprägte Angst oder Unbehagen hervorrufen.
  2. Die Gedanken, Impulse oder Vorstellungen sind nicht nur übertriebene Sorgen über reale Lebensprobleme.
  3. Die Person versucht diese Gedanken, Impulse oder Vorstellungen zu ignorieren oder zu unterdrücken, oder sie mit Hilfe anderer Gedanken oder Tätigkeiten zu neutralisieren.
  4. Die Person erkennt, dass die Zwangsgedanken, -impulse oder –vorstellungen ein Produkt des eigenen Geistes sind.

Zwangshandlungen:
  1. Wiederholte Verhaltensweisen (z.B. Hände waschen, ordnen, kontrollieren) oder gedankliche Handlungen (z.B. zählen, Wörter leise wiederholen), zu denen sich die Person als Reaktion auf einen Zwangsgedanken oder aufgrund von streng zu befolgenden Regeln gezwungen fühlt.
  2. Die Verhaltensweisen oder die gedanklichen Handlungen dienen dazu, Unwohlsein zu verhindern oder zu reduzieren oder gefürchteten Ereignissen oder Situationen vorzubeugen; diese Verhaltensweisen oder gedanklichen Handlungen stehen jedoch in keinem realistischen Bezug zu dem, was sie zu neutralisieren oder zu verhindern versuchen, oder sie sind deutlich übertrieben.

Zu irgendeinem Zeitpunkt im Verlauf der Störung hat die Person erkannt, dass die Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen übertrieben oder unbegründet sind.

Die Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen verursachen erhebliche Belastungen, sind zeitaufwendig (benötigen mehr als eine Stunde pro Tag) oder beeinträchtigen deutlich die normale Tagesroutine der Person, ihre beruflichen (oder schulischen) Funktionen oder die üblichen Aktivitäten und Beziehungen.


Zwang und Zwangshandlung

Vom Zwangsgedanken zur Zwangshandlung ist es nicht mehr weit. Oftmals erscheinen zuerst Zwangsgedanken und erst dann entwickelt der Mensch mit der Zeit eine Zwangshandlung.

In der Zwangshandlung verliert der Mensch teilweise die Kontrolle über die Ausdrücke seines Verhaltens. Jetzt drückt das psychische System ohne willentliche Absicht des Menschen diese Impulse einfach aus. Auf der Gedankenebene (bei den Zwangsgedanken) versucht der Mensch mit allen Mitteln diese Gedanken zu unterbinden und einen Ausdruck zu verhindern. Das psychische System des Menschen wird damit zunehmend angespannt und eingeengt. Die Angst, dass diese Gedanken zur Realität werden könnten, wirkt gleichermaßen lähmend und bindend.

Auf der Gedankenebene hat der Mensch das Problem nicht gelöst. Also wandert das Thema weiter hinunter. Es rutscht vom Verstand in den Körper und findet dort einen Ausdruck.  Nun treten körperliche Impulse auf, die für den Menschen nicht oder kaum mehr steuerbar sind. Oftmals laufen diese Ausdrücke völlig automatisiert ab und erst während der Handlung wird dem Menschen gewahr, was er gerade tut.

Ein Großteil der Zwangshandlungen wird körperlich ausgedrückt. Damit sind sie weiter weg vom Verstand und dem Menschen noch weniger bewusst zugänglich. Für den Menschen ist es kaum aushaltbar, diesen Impulsen nicht nachzugeben. Das Nicht-Ausdrücken der Impulse löst ein Unwohl sein sowie Gefühle der Bedrohung und Angst aus. Über die Zwangshandlung wird das eigene psychische System entlastet. Hat der Mensch die Zwangshandlung ausreichend ausgeführt, dann fühlt er sich vorübergehend beruhigt. Weil es dem Menschen nicht aushaltbar scheint, die Zwangshandlung nicht auszuführen, verliert der den realen Bezug. Er macht keine Erfahrung mehr, dass ihm nichts Schlimmes geschieht, wenn er diese Handlung unterlässt. Weil ihm die reale Rückmeldung fehlt, folgt er weiterhin den zwanghaften Impulsen. Sie gleichen einer Symbolhandlung um Böses abzuwehren, Schlechtes zu verhindern oder etwas ungeschehen zu machen. Zwangshandlungen sind ein Versuch die Realisierung von diffusen und ängstigenden Gedanken zu vermeiden.

Klassische Zwangshandlungen tragen bereits einen Lösungsversuch in sich. Sie drehen sich im weitesten Sinne um ein „rein werden“. Das eigene psychische System möchte sich von solchen Gedanken und Impulsen wieder reinigen. Daher kommen sehr oft Waschzwänge, Sauberkeitszwänge und Reinlichkeitszwänge vor. Diese Zwangshandlungen können Gegenstände genauso betreffen wie den eigenen Körper.

Des Weiterem versucht der Mensch die Kontrolle über dieses Geschehen wieder zu erlangen. Daher finden viele Zwänge ihren Ausdruck im Bereich der Kontrollversuche. Wie zum Beispiel streng und stoisch gewisse Regeln einhalten zu müssen, immer die gleichen Wege zu gehen, nicht auf dunkle Steine treten zu dürfen, die Fließen zählen zu müssen, usw.

... Und die gedanklichen Schatten nehmen immer mehr Einfluss auf die Realität des Menschen.

©  Mag. Brigitte Fuchs